Die Gruppen

Durch heiß geliebte Maskottchen bekamen unsere Stammgruppen ihre Namen:

  1. die Findus- und Petterson-Gruppe (die Katze mir der grünen Hose)
  2. die Lars- und Lea-Gruppe (der kleine Eisbär und seine Freundin)
  3. die Felix-Gruppe (der Hase)

In seiner Stammgruppe erfährt jedes Kind ein feste Zugehörigkeit und es hat so seine festen Bezugspersonen. In unsere teiloffenen Arbeit spielt das Raumkonzept der einzelnen Stammgruppen im Wechselspiel mit der gesamten Einrichtung eine große Rolle. In ihrer Stammgruppe finden die Kinder durch das klar strukturierte Raumkonzept verschiedene Funktionsbereiche und entsprechende Rückzugsmöglichkeiten in der Kreativ-, Bücher-, Bau- beziehungsweise Lego-, Rollenspiel-, oder Wahrnehmungsecke sowie auf dem Spiele-Teppich:

  1. Kreativecke: Zum Malen, Schneiden, Kleben und Gestalten:
  2. Bücherecke: Bücher anschauen und vorlesen sowie Arbeit mit Lernordnern:
  3. Bau- oder Legoecke:
  4. Rollenspielecke:
  5. »Spiele-Teppich«: Lern-, Konzentrations und Gesellschaftsspiele, Puzzle:
  6. Wahrnehmungsecke: beobachten, tüfteln und experimentieren:

Das Raumkonzept der Stammgruppe ist gerade für die kleinen und neu gekommenen Kinder überschaubar und völlig ausreichend. Es gehört zu unserem Eingewöhnungskonzept, dass die Kinder sich zuerst einmal in der Stammgruppe zurecht finden und sicher fühlen. Dazu gehört das leichte auffinden von festen Spielpartnern und der vertrauten Erzieherin.

Erst das richtige Ankommen ermöglicht den Kindern ins Spiel oder die Beschäftigung zu finden und damit ihren Tagesablauf aktiv zu gestalten. Sowohl das freie Spiel als auch die angeleitete Beschäftigung bieten den Kindern einen festen und strukturierten Tagesablauf, der ihnen daneben viele Freiräume bietet, wie beispielsweise sich zum Frühstücken zu verabreden, gemeinsam in das Atelier oder in die Turnhalle zu gehen. Diese Entscheidungsfreiräume erfordern natürlich regelmäßige Besprechungen und klare Absprachen und die Überprüfung der Einhaltung von Regeln.
Die vertraute Umgebung in der Stammgruppe ermöglicht den Kindern dann Schritt für Schritt die gesamte Kindertagesstätte, das heißt alle gruppenübergreifenden Funktionsbereiche und -räume, wie Frühstücksbereich, Atelier, Bauraum, Turnhalle, und die Räumlichkeiten der anderen Stammgruppen zu erkunden.
So kann jedes Kind, seiner individuellen Entwicklung entsprechend, seinen Spiel- und Handlungsraum erweitern. Das Kind lernt seine »freie Zeit« und den Tagesablauf mit zu gestalten und festigt damit seine Fähigkeit zu spielen und sich ins Spiel zu vertiefen.
Die hier geschilderten Verknüpfungen meinen wir, wenn wir von »teiloffener Arbeit« sprechen. Dabei ist uns besonders wichtig, die Entwicklungs- und Bildungsprozesse der Kinder zu beobachten und zu dokumentieren. So können wir sie individuell begleiten und bestärken, entsprechende Anregungen und Hilfestellungen geben und so ihre Selbständigkeit stetig fördern.