Konzeption und Leitbild

Leitbild

Das Leitbild der J.-H.-Wichern-Kindertagesstätte ist das einer evangelischen Kita in der EKHN:

  1. In dieser Kita wird das Heranwachsen von Kindern begleitet und gefördert.
  2. Familien werden in ihren Aufgaben so gestärkt, dass die Kita-Arbeit zur Verbesserung der Lebensmöglichkeiten von Kindern und Familien aus allen sozialen Schichten, Religionen und Nationalitäten beiträgt.
  3. Durch die Kita-Arbeit wird so ein Beitrag zur Sinnstiftung und Wertevermittlung in unserer Gesellschaft geleistet.

Konzeption

Die zentralen Elemente unserer Pädagogik:

  1. eine liebevolle und konsequente Begleitung der Kinder,
  2. die Ermutigung der Kinder zur Selbstständigkeit und
  3. die Heranführung der Kinder an Wissen und Bildung.

Die Schwerpunkte und Ziele unserer pädagogischen Arbeit:

  1. Förderung der Individualität zur Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit.
  2. Förderung eines positiven Selbswertgefühls und Selbstbewußseins.
    Auch Kinder haben das Recht, Beschwerden zu äußern und gehört zu werden. Die Kinder können ihre Anliegen und Sorgen jederzeit ihren Eltern mitteilen, die sie dann an uns herantragen.
  3. Förderung des demokratischen Miteinander durch Partizipation.
    Kinder haben das Recht auf Bildung, das Recht auf Gleichberechtigung, einen Anspruch auf Schutz vor Diskriminierung und das Recht auf gewaltfreie Erziehung. Sie haben außerdem das Recht auf Beteiligung, Mitbestimmung und Einflussnahme an den sie betreffenden, persönlichen Anliegen und Abläufen.
  4. Erziehung im sozialen Bereich mit dem Ziel der Entwicklung eines positiven Sozialverhaltens.
  5. Herausarbeitung der Spielfähigkeit.
  6. Förderung der Motorik.
  7. Heranführung an Musik und Rhythmik.
  8. Entwicklung von Kreativität und Phantasie.
  9. Schärfung eines umfassenden Natur- und Umweltbewusstseins.
  10. Nachhaltige Förderung eines gesunden Ernährungs- und Essverhaltens.
  11. Hinführung an die Naturwissenschaften.
  12. Religiöse Erziehung vor dem Hintergrund des christlichen Glaubens und eines christlichen Menschenbildes.
  13. Portfolio-Arbeit. Das vom Kind Erlebte, Gestaltete und Gelernte wird in Form eines »Entwicklungsbilderbuches« gesammelt und damit seine Entwicklungs- und Bildungsprozesse dokumentiert.
  14. Sprachförderung. Mehr Informationen zur Sprachförderung finden Sie hier.

Unseren »Lebensraum« Kindertagesstätte begreifen wir als Spiel- und Lernort für den folgende Randbedingungen gelten:

  1. eine definierte Raumkonzeption, eine »teiloffene« pädagogische Arbeit und klar umrissene Stammgruppen,
  2. ein fester Tagesablauf,
  3. eine gezielte Beschäftigungen in Form von Freispiel, Kleingruppenarbeit, Gesprächskreisen, Bewegungserziehung (Turnen, Tanzen, Rhythmik), Frühstück und Mittagessen (Kochen und Backen), Projektwochen, Festen und Feiern,
  4. gruppenübergreifende Arbeitsgemeinschaften (AG's) wie »Laufen ohne Schnaufen AG«, »Vorlese AG« mit Goethe, dem Bücherwurm, der »Backstuben AG«, in der Brot und Kuchen für das gemeinsame Frühstück selbst gebacken werden und unserer jährlichen Forscher-Werkstatt, die beispielsweise mit unserer Wasser- und Mathe-Werkstatt als eine AG der Naturwissenschaften zu verstehen ist,
  5. eine vertiefte Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule.

Es gehört ebenso zu unseren Zielen, die Kinder ständig zu motivieren, sich gerne im Freien und in der Natur aufzuhalten und zu bewegen. In diesem Sinn finden unsere jährlichen "Naturtage" statt. An diesen Tagen starten wir mit unserem Kita-Bollerwagen von der Kita aus und erkunden unsere Weststadt mit ihren vielen "Naturangeboten" rund um das Naherholungsgebiet "Bruchsee", den Vogelpark, den Kleintierzüchterverein und den verschiedenen Erlebnisspielplätzen.

Die Schwerpunkte unserer "Naturtage" sind:

  1. Das gemeinschaftliche Erleben (im gruppenübergreifenden Projekt).
  2. Frühstück und Picknick in der Natur.
  3. Sport und Bewegung (um auch längere Wanderungen durchhalten zu können).
  4. Natur- und Tierbeobachtungen (ob im Vogelpark und beim Kleintierzüchter oder bei der Betrachtung der verschiedenen Getreidesorten auf den Feldern oder bei der Beobachtung der Insekten am See und im Schilf).
  5. Natur ist überall und sie fängt direkt vor der eigenen Haustür an.

In den Elterngesprächen werden die Entwicklungen der Kinder zwischen Kita und Eltern besprochen. Die Elterngespräche bestehen aus drei wesentlichen Komponenten:

  1. Den »Tür-und-Angel-Gesprächen«. In diesen kurzen Gesprächen, die beispielsweise während des Abholprozesses stattfinden, können tages- und wochenaktuelle Entwicklungen besprochen werden.
  2. Den »jährlichen Entwicklungsgesprächen«. Sie finden auf der Grundlage unserer pädagogischen Arbeit und unseren dokumentierten Beobachtungen hinsichtlich der Bildungs- und Entwicklungsprozesse jedes einzelnen Kindes statt.
  3. Dem »Entwicklungsbilderbuch«, das das Gestaltete, Erlebte und Gelernte jedes einzelnen Kindes zum Inhalt hat. Durch seine Einzigartigkeit verdeutlicht es den Eltern die Individualität und Persönlichkeit ihres Kindes.

Ein wichtiges Element ist die Zusammenarbeit von Eltern und dem Kindergartenausschuss. Dabei haben sich folgende Elemente gut bewährt:

  1. die schon erwähnten Elterngespräche,
  2. der Kindergartenausschuss (mit dessen jährlichen Wahl, den Sitzungen und definierten Aufgaben) und
  3. die Elternaktivitäten mit Elternabenden, Elternbastelabenden, Kennenlernnachmittagen, fachtheoretischen Abenden (teilweise mit Referenten).

Die Einbindung der Eltern in die Abläufe des Kindergartens erfolgt über die Elterninformation. Dazu gehören die:

  1. Aushänge zur pädagogischen Arbeit,
  2. Elternpinnwand im Windfang,
  3. Pinnwände vor den Gruppenräumen,
  4. Informationen und Einladungen per Handzettel,
  5. Standtafel im Windfang,
  6. Wochenspeisekarte (für Frühstück, Mittagessen und Nachmittagssnack).

Für die Öffentlichkeitsarbeit stehen folgende Kanäle zur Verfügung:

  1. der Gemeindebrief der Christuskirchengemeinde,
  2. das Gemeindefest und die Nacht der offenen Kirchen,
  3. der Schulanfängergottesdienst,
  4. das Laternenfest,
  5. die Elternabende und
  6. die gezielte Zusammenarbeit mit externen Institutionen wie beispielsweise Musikschule, Feuerwehr, Ergotherapeuten, Kinderärzten.

Eine detaillierte Fassung unserer Konzeption finden Sie hier. Zum Ansehen und Herunterladen des Dokuments benötigen Sie einen PDF-Reader.